Modellbauer-Innung Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Modell_9880Vorweg gesagt, das Modellbauerhandwerk hat nur sehr wenig - eigentlich fast gar nichts - mit dem Modellbau à la Modellbaukästen von Rewell & Co. zu tun. Die Mitglieder der Modellbauer-Innung lassen sich in die zwei fachlichen Ausrichtungen trennen: die Anschauungsmodellbauer und die Gießerei-Modellbauer. Anschauungsmodellbauer fertigen Demonstrations- und Anschauungsmodelle vornehmlich für Architekten und Bauträger. In kleinerem Maße werden auch technische Modelle von Schiffen oder Anlagen hergestellt. Der Großteil der Modellbauer gehört aber dem Bereich des Gießerei/Formmodellbaus an. Hier werden auf dem Wege über Positiv- und Negativformen die Guss-, bzw. Spritzgussformen angefertigt, mit deren Hilfe anschließend von der Haarshampooflasche bis zum kompletten Armaturenbrett oder die komplette Innenverkleidung eines Fahrzeuges hergestellt werden. Neben den Formen für die Kunststoffverarbeitung entstehen aber auch Formen für den Metallguss, bis hin zur Schiffsschraube. Eine Besonderheit, gerade auch der Betriebe in der Modellbauer-Innung, ist der Bereich „Prototypen-Bau“. Hier werden auf Basis von Daten, die von der Automobil- oder Flugzeugindustrie geliefert werden, komplette 1:1 Modelle von Autos oder Kleinflugzeugen mit aufwendigen CNC-Fräsmaschinen hergestellt. Diese Modelle werden entweder auf Messen und Ausstellungen präsentiert oder dienen als Modell für Marktforschungszwecke oder die Weiterentwicklung im Windkanal. Für die Flugzeugindustrie stellen Modellbauer aber auch Flugzeugeinbauten in Einzelfertigung bzw. in kleiner Serie her, wenn es z. B. um Sonderausstattungen für Privatjets geht.
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